Geschichte

DIE GESCHICHTE DES NIBELUNGENTURMS

Über 120 Jahre Geschichte stecken in unserem Turm in Worms

1897-1953: Der Nibelungenturm

Zwischen 1897 und 1900 wurde bei Worms erstmals eine feste Brücke über den Rhein erbaut. Sie wurde am 26.03.1900 im Beisein des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein eingeweiht und trug seither den Namen Ernst-Ludwig-Brücke. Als besondere Zier erhielt sie beidseitig einen Fahrbahnüberbau in Turmform. Die Pläne dazu stammten von Karl Hoffmann. Während des 2. Weltkrieges waren auf den beiden Treppentürmen FLAKs installiert. Im März 1945 wurde die Brücke gesprengt. Der beschädigte Brückenturm auf der hessischen Rheinseite wurde abgetragen, die Stahlkonstruktion der rheinüberspannenden Bögen durch die erste im freien Vorbau errichtete Spannbetonbrücke Deutschlands ersetzt. Bei der Einweihung im Jahre 1953 erhielt sie den neuen Namen „Nibelungenbrücke“. Der Nibelungenturm hat eine Gesamthöhe von 53m. In den drei Kellergeschossen und auf der Aussichtsplattform der Treppenarkade wurde vor einigen Jahren die Rheingütestation eingerichtet. Die alten Kassenräume auf Fahrbahnniveau wichen nach dem Krieg den Durchbrüchen für Fuß- und Radweg. Direkt über der Durchfahrt befanden sich auf zwei Etagen Dienstwohnungen für die Brückenwärter, später wurden auch die beiden oberen Massivetagen ausgebaut. Darüber erheben sich noch drei Dachgeschosse unter dem imposanten Schieferhelm. Oberhalb der Fahrbahn gibt es somit acht Etagen von denen fünf genutzt werden.

1972-1996: Vom Brückenturm zum Pfadfinderzentrum

Zwischen 1897 und 1900 wurde bei Worms erstmals eine feste Brücke über den Rhein erbaut. Sie wurde am 26.03.1900 im Beisein des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein eingeweiht und trug seither den Namen Ernst-Ludwig-Brücke. Als besondere Zier erhielt sie beidseitig einen Fahrbahnüberbau in Turmform. Die Pläne dazu stammten von Karl Hoffmann. Während des 2. Weltkrieges waren auf den beiden Treppentürmen FLAKs installiert. Im März 1945 wurde die Brücke gesprengt. Der beschädigte Brückenturm auf der hessischen Rheinseite wurde abgetragen, die Stahlkonstruktion der rheinüberspannenden Bögen durch die erste im freien Vorbau errichtete Spannbetonbrücke Deutschlands ersetzt. Bei der Einweihung im Jahre 1953 erhielt sie den neuen Namen „Nibelungenbrücke“. Der Nibelungenturm hat eine Gesamthöhe von 53m. In den drei Kellergeschossen und auf der Aussichtsplattform der Treppenarkade wurde vor einigen Jahren die Rheingütestation eingerichtet. Die alten Kassenräume auf Fahrbahnniveau wichen nach dem Krieg den Durchbrüchen für Fuß- und Radweg. Direkt über der Durchfahrt befanden sich auf zwei Etagen Dienstwohnungen für die Brückenwärter, später wurden auch die beiden oberen Massivetagen ausgebaut. Darüber erheben sich noch drei Dachgeschosse unter dem imposanten Schieferhelm. Oberhalb der Fahrbahn gibt es somit acht Etagen von denen fünf genutzt werden.

1997-heute: Renovierung Ende der 90er

Die Zeit ging nicht spurlos am Nibelungenturm vorbei. Das von außen so stolz anmutende Gebäude bot nach 20 Jahren Jugendbegegnung von innen einen eher traurigen und stark verwohnten Anblick. Nachdem der Förderkreis den Turm viele Jahre mit großem Engagement und persönlichen Einsatz geschaffen und betreut hatte, übernahm 1996 der VCP Rheinland-Pfalz/Saar die Trägerschaft. Man stand nun vor der schwierigen Frage, wie es jetzt weiter gehen sollte. Größere Investitionen hätten sich wegen der kurzen Laufzeit des Pachtvertrages nicht gelohnt, die für ein Sanierungsprojekt dieser Größenordnung benötigten Finanzmittel standen nicht in ausreichendem Umfang in Aussicht. Die Beteiligten entschieden sich trotz all dieser Widrigkeiten ein Sanierungsprojekt durchzuarbeiten, die Verträge und Genehmigungen in gewünschter Form zu erreichen und das ganze als Riesen-Pfadfinder-Mitmachaktion laufen zu lassen. Ein halbes Jahr später, nach vielen Verhandlungen, Klinkenputzten, Behördenmarathon, Sponsorensuche, unerwarteten im laufenden Haushalt bewilligten Mitteln, einer Baugenehmigung und einem 25 Jahrespachtvertrag konnte im Herbst 1997 unter der Leitung des Architekten Andreas Müller mit den Sanierungsarbeiten im ersten Bauabschnitt begonnen werden. Nur zahlreichen, großzügigen Sachspenden und ins Besondere dem Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen ist es zu verdanken, dass im Herbst 1999 mit einer großen Einweihungsfeier die Wiedereröffnung gefeiert werden konnte. Und nur so konnte der Nibelungenturm zu dem werden, was er heute ist: eine moderne Bildungs- und Begegnungsstätte der ganz besonderen Art.3 erhielt sie den neuen Namen „Nibelungenbrücke“. Der Nibelungenturm hat eine Gesamthöhe von 53m. In den drei Kellergeschossen und auf der Aussichtsplattform der Treppenarkade wurde vor einigen Jahren die Rheingütestation eingerichtet. Die alten Kassenräume auf Fahrbahnniveau wichen nach dem Krieg den Durchbrüchen für Fuß- und Radweg. Direkt über der Durchfahrt befanden sich auf zwei Etagen Dienstwohnungen für die Brückenwärter, später wurden auch die beiden oberen Massivetagen ausgebaut. Darüber erheben sich noch drei Dachgeschosse unter dem imposanten Schieferhelm. Oberhalb der Fahrbahn gibt es somit acht Etagen von denen fünf genutzt werden.